Fischknusperli-Anlass im Fischerhüttli Nottwil

Am Sonntag, 6. September 2026, ab 11:00 Uhr, lädt der Fischerverein wieder zum «Fischknusperli-Essen» ein. Damit der Anlass wetterunabhängig durchgeführt werden kann, gibt es neben dem Fischerhüttli (300 m nach dem Bahnhof) auch ein Festzelt, das zum Geniessen und geselligen Plaudern einlädt. Eine Vorreservation von Gruppen ab 5 Personen ist auf der Vereinshomepage www.fv-sempachersee.ch möglich.

Mit über 170 Mitgliedern, davon ca. 25 Jungfischern, freuen wir uns auf diesen Anlass.


Einladung - Start-Workshop für den Kanton Luzern


Fischessen mit Fischen aus dem See

Medienmitteilung – 12.08. 2026                                                                    

Pontonier Sportverein und Fischereiverband 

Fischessen mit Fischen aus dem See

Das traditionelle Fischessen an der Reuss in Luzern kann am Samstag, 15. August 2026 trotz Trockenheit stattfinden – dank Fischen aus dem Sempachersee. Der Anlass des Pontonier Sportvereins und der Fischereiverbands Kanton Luzern richtet sich an Jung und Alt aus dem ganzen Kanton.

Das beliebte Volksfest an der Reuss bildet seit Generationen den fröhlichen Übergang zwischen Sommerferien und Alltag. «Im Unterschied zu den Fliessgewässern hat es im Hitzesommer 2026 in den Seen noch genügend Fische», sagt Markus Fischer, Co-Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern. Die Felchen, die aufgetischt werden, stammen aus dem Sempachersee, veredelt vom Kleinwanger Grotto-Forellen.

Lockeres Programm am Feiertag

Noch etwas ist speziell am diesjährigen Fischessen: Obwohl der letzte Samstag der Sommerferien kalendarisch auf den Feiertag Maria Himmelfahrt fällt, wird das Fischessen an der Reuss in bewährter Manier durchgeführt. Von 11.00 Uhr bis Mitternacht herrscht ein lockeres Kommen und Gehen. Während der ganzen Dauer servieren die guten Geister des Fischereiverbandes und der Pontoniere feine, fachgerecht zubereitete Fischknusperli. Zum Festbetrieb gehören Kinderspielplatz, Fährbetrieb über die Reuss und musikalische Unterhaltung. «Wir nutzen dieses Fest, um mit der Bevölkerung unkompliziert ins Gespräch zu kommen», sagt Fischereiverbands-Co-Präsidentin Sara Muff.

Agendaeintrag

Fischessen Luzern. Samstag, 15. August 2026, 11.00 bis 24.00 Uhr, Pontonierhaus an der Reuss Luzern. Fischknusperli, Fährbetrieb, Musik, Spiele. Eintritt frei. Organisatoren: Pontonier Sportverein Luzern, Fischereiverband Kanton Luzern


Hey, und wer denkt an die leidenden Fische?

Medienmitteilung – 04.08. 2026                                                                               

Fischereiverband Kanton Luzern

Hey, und wer denkt an die leidenden Fische?

Die Situation spitzt sich zu: Trockenheit und hohe Temperaturen setzen den Luzerner Gewässern zu, gefährden oder stressen die Fische. Der Fischereiverband Kanton Luzern FKL fordert aktuelle Verhaltensregeln und langfristige Gewässerschutzmassnahmen.

Der Klimawandel schlägt unbarmherzig zu. Seit Wochen fehlen Niederschläge und Abkühlung. Die Auswirkungen der anhaltenden Hitze und der Dürre auf die Lebensbereiche Gesundheit, Wasserversorgung, Landwirtschaft, Stromproduktion, Freizeit sind fatal - aber: «Kaum jemand spricht über die tödlichen Folgen der Trockenheit auf Fauna und Flora in und an den Gewässern», sagt Markus Fischer, Co-Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern. Co-Präsidentin Sara Muff ergänzt: «Wer heute an Bächen steht, sieht zu oft ausgetrocknete Abschnitte vor sich oder Fische, die in viel zu warmem Wasser ums Überleben kämpfen.»

Bereits stark belastete Fischbestände

Schon vor der aktuellen Hitzephase standen die Fische unter Druck. Gemäss der Roten Liste gelten drei Viertel der einheimischen Fisch- und Rundmaularten der Schweiz als ausgestorben, bedroht oder stark gefährdet. Der Fischereiverband Kanton Luzern ist in höchster Sorge: Ohne Niederschläge und Abkühlung droht der Schweiz das grösste Fischsterben aller Zeiten. Das betrifft auch den Kanton Luzern. Kritisch ist die Lage derzeit nicht nur in kleineren, sondern auch in verschiedenen mittelgrossen Fliessgewässern. Betroffen sind unter anderem die Wigger, die Wyna, der Aabach sowie zahlreiche weitere Bäche. Auch die Pegelstände grösserer Gewässer wie Reuss, Emme und Baldeggersee liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Fische verenden in ausgetrockneten Bachbetten oder im viel zu warmen Wasser. Die Existenz vieler Wasserbewohner ist gefährdet.

Kurzfristiges Verhalten

Was getan werden kann, soll getan werden! Der Fischereiverband bittet aktuell um folgendes Verhalten:

-      Verzicht auf Wasserentnahmen gemäss geltendem Verbot des Kantons.

-      In Gewässern mit noch fliessendem Wasser keine künstlichen Stauungen bauen, bereits wenige Zentimeter hohe Schwellen versperren Forellen und Äschen den Weg zu kühleren Wasserstellen.

-      Auf das Durchwaten von kleineren Bächen und das Baden an signalisierten Stellen grösserer Gewässer verzichten.

-      Hunde nicht in Bächen baden lassen.

-      Keine unnötigen Freizeitaktivitäten in flachen Gewässerabschnitten.

-      Wasser sparsam verwenden.  

-      Verzicht auf die Fischerei in vom Wassermangel betroffenen Bach- und Flussabschnitten.

Langfristige Massnahmen

Langfristig kann sehr wohl einiges bewirkt werden. Die Auflagen des revidierten Gewässerschutzgesetztes müssen konsequenter und vor allem viel zügiger umgesetzt werden. Gefordert sind Bund, Kanton und Gemeinden. Das heisst:

-      Genügend Restwassermengen gewährleisten.

-      Grosse Revitalisierungen konsequent beschleunigen und den Gewässern wieder mehr Raum geben.

-      Lokale Verbesserungen mit «Fischende schaffen Lebensraum» umsetzen; Fischerinnen und Fischer entwickeln Eigeninitiative.

-      Ufer stärker mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern zwecks Beschattung bepflanzen.

-      Tiefe Kolke, Seitenarme und grundwassergespeiste Rückzugsräume erhalten oder neu schaffen.

-      Wiederherstellung der freien Fischwanderung umzusetzen, damit Fische bei Trockenheit kühlere, wasserreichere Lebensräume erreichen können.

-      Wasserentnahmen aus sensiblen Fliessgewässern bei kritischen Situationen frühzeitig einschränken und das Trockenheitsmanagement schweizweit weiter zu stärken.

Wann wird es für Fische kritisch?

·         Ab 20 Grad: Stress für die Fische, speziell für kältebedürftige Arten wie Forellen und Äschen.

·         Ab 22/23 Grad: kritische Grenze, kälteliebende Fischarten wie Bachforelle und Äsche leiden zunehmend an Sauerstoffmangel.

·         25 Grad, und mehr - über längere Zeit: für kältebedürftige Fischarten wie Äsche und Bachforelle oft das Todesurteil, grossflächige Fischsterben sind zu befürchten.


Das Fischerherz blutet...

Was wir diesen Sommer erleben müssen, tut nur weh. Ein Trauerspiel! Unser Fischerinnen- und Fischerherz blutet, wenn wir die trockenen Gewässer, die toten beziehungsweise leidenden Fische sehen. Dazu sind wir auf ein eindrückliches und informatives  Video gestossen.

Video: Bleibt den Fliessgewässern fern.

 

 

 

 

 


Fische brauchen Verbot – und noch mehr!

Medienmitteilung – 24.06.2026                                                                               

Fischereiverband Kanton Luzern

Fische brauchen Verbot – und noch mehr!

Der Fischereiverband Kanton Luzern FKL begrüsst ausdrücklich das vom Kanton verhängte Verbot von Wasserentnahmen. Die Flora und Fauna an den Gewässern brauchen aber noch mehr – von der Bevölkerung und den Fischerinnen und Fischern.

Die aquatischen Lebensräume sind ein wichtiger Teil des Ökosystems. «Sie werden sehr schnell zum Opfer der Klimaerwärmung», sagt Markus Fischer als Co-Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern. Handeln tut in diesem heissen Juni 2026 Not. «Der Vorstand des Fischereiverbandes begrüsst es ausdrücklich, dass der Kanton ein Verbot der Wasserentnahmen per sofort angeordnet hat», so Co-Präsidentin Sara Muff. «Den Fischen und anderen Lebewesen im Wasser geht es jetzt einfach nur schlecht.»

 

Wo verboten, wo zulässig

Gemäss Weisung des Kantons gilt per sofort, will heissen seit 24. Juni 2026:

·         Wasserentnahmen aus Gewässern, zum Beispiel für die landwirtschaftliche Bewässerung, sind nicht mehr im ganzen Kantonsgebiet erlaubt.

·        Wasserentnahmen aus öffentlichen Gewässern brauchen eine Bewilligung durch die Dienststelle Umwelt und Energie.

·        Aufgrund der anhaltend tiefen Wasserstände und der erwarteten Wetterentwicklung hat der Kanton Luzern Entnahmebewilligungen an diversen Oberflächengewässern widerrufen

·        Das temporäre Verbot gilt für die meisten Fliessgewässer.

·        Nicht betroffen sind momentan Gewässer mit noch genügend (wenn auch tiefen) Pegelständen. Namentlich Vierwaldstättersee, Reuss, Sempachersee.

 

Was Fischende tun können

Der Fischereiverband empfiehlt Fischerinnen und Fischern festgestellte, widerrechtliche Wasserentnahmen aus öffentlichen Gewässern der Polizei zu melden. Wichtig ist, dass die Fischerinnen und Fischer an ihren Pachtstrecken oder an stillen Gewässern die Situation als «Augen am Gewässer» aufmerksam beobachten und bei Unsicherheiten das Gespräch mit den Grundeigentümern suchen oder Meldung erstatten. Ehrensache ist schliesslich, vor allem in den kritischen Regionen auf das Fischen zu verzichten.

 

Was die Bevölkerung tun kann

Die Badenden werden aufgefordert, Fische nicht zusätzlich zu stressen. Fischansammlungen befinden sich oft dort, wo das Wasser leicht kühler ist – dank Grundwasseraufstössen, Seitenbächen oder kleinen Mulden im Bachbett (Kolken). Spielende Kinder in Bächen oder Schwimmerinnen und Schwimmer sollen keinesfalls die ohnehin gestressten Fische «zäuklen» und keinesfalls durch erkennbare Fischrefugien schwimmen.

 

Wann ist es für Fische zu warm?

·       Ab 20 Grad: Stress für die Fische, speziell für kältebedürftige Arten wie Forellen und Äschen.

·       Ab 22/23 Grad: kritische Grenze, kälteliebende Fischarten wie Bachforelle und Äsche leiden zunehmend an Sauerstoffmangel.

·       25 Grad, und mehr - über längere Zeit: für kältebedürftige Fischarten wie Äsche und Bachforelle oft das Todesurteil, grossflächige Fischsterben sind zu befürchten.

 

Merkblatt zu Handeln


Mehr Rückzugsorte für Forellen in Luzerner Bächen

Medienmitteilung – 17.06 2026                       

Fischereiverband Kanton Luzern

Mehr Rückzugsorte für Forellen in Luzerner Bächen

Der Fischereiverband Kanton Luzern hat angepackt – und für Forellen die  Lebensräume verbessert: Am Scheidbach beim Baldeggersee, im Dorfbach Geuensee und fam Bleibach Ruswil. Das sind exemplarische Beispiele für das angestrebte Projekt «Fischende schaffen Lebensraum», das im ganzen Kanton zum Tragen kommen soll. 

 

Die Seeforelle ist eine der wichtigsten Arten in den Fliessgewässern. Begradigte, verbaute Bäche und unpassierbare Wanderhindernisse erschweren oder verunmöglichen ihre Verlaichung und den Fortbestand. Deshalb sagt Sara Muff, Co-Präsidentin des Fischereiverbandes: «Es ist ein Herzensanliegen des Fischereiverbandes, dass die Fische in den Gewässern mehr Rückzugsorte erhalten.» Co-Präsident Markus Fischer ergänzt: «Wir Fischerinnen und Fischer machen nicht nur schöne Worte, wir packen an.»

 

Beispiel Baldeggersee

Zusammen mit Pro Natura Luzern und dem Sportfischerverein Baldeggersee haben rund zwei Dutzend Engagierte unter der Leitung von Berufsfischer Richard Stadelmann den Scheidbach, der zwischen Baldegg und Gelfingen in den See mündet, aufgewertet. Der unterste Teil des Scheidbachs wurde so als Laichhabitat für die Seeforelle attraktiver. Mit Pfählen und Ästen sind kleine Geometrien ins Bachbett integriert worden, um den Wasserfluss entsprechend zu lenken. Dadurch entstehen Kolke (Vertiefungen), kleine Pools und Unterstände entlang des Bachlaufs. So kann die Seeforelle wieder besser den Bach hinauf schwimmen, es gibt Laichplätze und die Fische können sich besser verstecken, sprich schützen.

 

Beispiele Geuensee und Ruswil

Das gleiche Ziel hatte der Workshop «Ökologie junger Forellen», den die Fischereiberatungsstelle Fiber zusammen mit dem Fischereiverband am Dorfbach Geuensee durchgeführt hat. «Für bessere Lebensräume der jungen Forellen erreichen wir nur etwas, wenn wir ihre Biologie, ihr Territorialverhalten und ihre Interaktionen mit anderen Arten verstehen», sagte Andrin Krähenbühl von Fiber. Am Workshop wurden das Wissen vermittelt und im Praxisteil am Dorfbach Geuensee umgesetzt. So sind nun die Teilnehmenden aus verschiedenen Pachtgruppen in der Lage, das Erlernte an ihrem Gewässer umzusetzen. Ein gutes Beispiel hat bereits vor einigen Jahren der Fischereiverband am Bleibach Ruswil geschaffen. «Auch nach Jahren ist dies eindeutig eine Verbesserung», sagt Fischer.

 

Ziel im ganzen Kanton Luzern

 

Baldeggersee und Geuensee sind typische Beispiele für ein zentrales Anliegen des Fischereiverbandes: Mit konkreten Massnahmen sind Fischerinnen und Fischer bereit, Lebensräume zu verbessern. Aktuell wird im Austausch mit den Dienststellen des Kantons an der Entwicklung des Projekts «Fischende schaffen Lebensraum» gearbeitet. Mit fachlichen Instruktionen sollen die Mitglieder der Vereine und Pachten befähigt werden an ihrem Gewässer überall im Kanton Luzern die Lebensräume für Fauna und Flora zu verbessern. 

Weitere Impressionen hier




Gewässerverschmutzungen: «viel zu hoch»

 

Medienmitteilung – 7. Januar  2022
Seit Jahren leiden und sterben viel zu viele Luzerner Fische an Gewässerverschmutzungen «Die Fälle verharren auf extrem hohen Niveau», kommentiert der Fischereiverband Kanton Luzern zur offiziellen Jahresstatistik 2021 der Luzerner Polizei.  


Die wichtigsten Zahlen der Luzerner Polizei über Gewässerverschmutzungen:

  • 92 Fälle im Jahr 2021 (92 im 2020, 88 im 2019).
  • davon Landwirtschaft 32 Fälle im Jahr 2021 (20 im 2020, 21 im 2019).
  • Industrie/Gewerbe: 30 Fälle im Jahr 2021 (35 im 2020, 33 im 2019).
  • Diverse/Unbekannt: 30 Fälle im 2021 (37 im 2020, 34 im 2019)


Katastrophales Rekordjahr
«2021 und 2020 sind im langfristigen Vergleich zwei traurige Rekordjahre», resümiert Markus Fischer, Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern. Die Gesamtzahl von 92 Fällen in diesem und im letzten Jahr ist unverändert hoch, Rekord seit es die Statistik gibt. Im Detail sind die Ursachen allerdings unterschiedlich. In der Landwirtschaft haben die Fälle im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent zugenommen, bei Industrie und Gewerbe um 20 Prozent abgenommen. Bei der wenig durchschaubaren Position «Diverse Ursachen» beträgt der Rückgang 20 Prozent.
Leider kommt der Fischereiverband nicht darum herum, die vor einem Jahr gemachte Aussage 1:1 zu wiederholen, Markus Fischer sagt damals wie heute: «Die Gewässerverschmutzungen im Kanton Luzern sind mit 92 Fällen so katastrophal hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr, sie liegen deutlich über dem Durchschnitt von 76 Fällen in den letzten Jahren.»

Zu viele Fische sterben
Bei den Gewässerverschmutzungen mit einem Fischsterben präsentiert die Polizeistatistik folgende Zahlen:

  • 9 Fälle Fischsterben im Jahr 2021 (16 im 2020, 8 im 2019)
  • davon Landwirtschaft 4 Fälle im Jahr 2021 (8 im 2020, 2 im 2019)
  • Industrie und Gewerbe 1 Fall im Jahr 2021 (5 im 2020, 2 im 2019)
  • Diverse/Unbekannt: 4 Fälle im Jahr 2021 (3 im 2020, 4 im 2029)


Der Rückgang von 16 im letzten Jahr auf 9 ist erfreulich. Aber noch kein wirklicher Lichtblick. Denn die Fallzahl sagt wenig zum Ausmass. Immerhin wurden auf einer Länge vom rund 8 Kilometern Fische und Wasserlebewesen vernichtet. «Fakt ist, dass es schlicht und einfach zu viele Fische sind, die sterben und zu viele Lebensräume, die kaputt gehen“, so Markus Fischer.

Forderungen des Fischereiverbandes
«Landwirtschaft, Bauwirtschaft und Behörden müssen die Massnahmen intensivieren», so Fischer. Die Forderungen des Fischereiverbandes:

  • Landwirtschaft: Die Sensibilisierungs- und Informationsbemühungen zusätzlich verstärken, und zwar permanent während des ganzen Jahres.
  • Gewerbe/Industrie: Mehr Sorgfalt auf den Baustellen, systematische Informations- und Sensibilisierungsaktionen der Betriebe, vor allem der Mitarbeitenden und Handwerker an der Front.
  • Gemeinden: Konsequentere Umsetzung der Baustellenkontrolle. Entweder glaubwürdig und echt in Eigenregie der Gemeinden oder durch die rasche Übertragung der Aufgabe an den Kanton. Das kantonale Projekt für die Überwachung der Baustellen muss schneller vorangetrieben werden.
  • Kanton: Fortführung der systematischen Kontrolle der Landwirtschaftsbetriebe. Der Fischereiverband würdigt ausdrücklich, dieses Programm, dank dem während vier Jahren alle gut 4000 Betriebe überprüft werden; Abschluss im Jahr 2023.
  • Polizei: Optimierung der Statistik über die Gewässerverunreinigungen. Die Position «Diverses», die einen beachtlichen Drittel der gesamten Statistik ausmacht, muss differenzierter und aussagekräftiger werden.  
  • Private: Achtsamkeit im Umgang mit Gewässer «im und um Haus, Garge und Garten» sowie Aufmerksamkeit an den Gewässern. Vorfälle in den Gewässern sind umgehend der Polizei zu melden.


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