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Fischereiverband des Kantons Luzern

Gewässerverunreinigungen

Erneut haben die Gewässerverunreinigungen im Kanton Luzern um 6 Prozent zugenommen. „Zu viel“, schreibt der Fischereiverband Kanton Luzern. „Die Quote muss endlich sinken“, so Präsident Markus Fischer.

Das sind die harten Fakten, die die Luzerner Polizei in ihrer offiziellen Statistik ausweist: 88 registrierte Gewässerverunreinigungen im Jahr 2019 (Vorjahr 83). Damit liegt die Zahl über dem Durchschnitt von 74 Fällen in den Jahren 2012 bis 2018. Bei den Unfällen mit Fischsterben wurden 8 Fälle (Vorjahr 12) registriert.

 

Überhaupt nicht zufrieden

Der Fischereiverband Kanton Luzern FKL ist mit dieser Situation überhaupt nicht zufrieden. „Es will und will im Kanton Luzern einfach nicht gelingen, dass wir diese Quote senken können“, sagt Markus Fischer als Präsident des Fischereiverbandes. Das sei dringend nötig, denn: „Jeder Gewässerunfall ist einer zu viel.“ Nur ein Wermutstropfen ist für den Fischereiverband, dass wenigstens die (offiziellen) Fälle mit Fischsterben von 12 auf 8 gesunken sind. Aber: auch ohne Fischsterben zerstört jede Gewässerverunreinigung den Lebensraum im und am Wasser auf lange Zeit.

 

Baustellen besser kontrollieren

Ein vertiefter Blick auf die Statistik zeigt stabile Fallzahlen bei den Güllenunfällen, aber eine signifikante Zunahme der Baustellenunfälle um 54 Prozent (von 13 auf 20). „Diese Entwicklung muss uns alarmieren.“ Der Fischereiverband fordert die Luzerner Gemeinden auf, ihre Verantwortung bei der Kontrolle und Überwachung der Baustellen besser wahrzunehmen. Die Gemeinden müssten diesen Job nicht mal selber machen. Mit dem Zentralschweizer Umwelt- und Baustelleninspektorat (Zubi) stünde den Gemeinden ein Team von Fachleuten zur Verfügung.      



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