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Fischereiverband des Kantons Luzern

23.01.2019: Gewässerverschmutzung: Für Fischer eine konstante Sorge

Laut Luzerner Polizei gab es 2018 offiziell 83 Gewässerver-schmutzungen (Vorjahr 62), davon 12 (13) Fälle mit Fischsterben. Das sind mehr als im Schnitt der Vorjahre. Für den Fischereiverband Kanton Luzern bleiben Gewässerverschmutzungen eine konstante Sorge.

«Wie wertvoll das Gut Wasser in unseren Bächen und Seen ist, hat auf dramatische Art der Hitzesommer 2018 gezeigt», sagt Markus Fischer als Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern. Das schärfte in weiten Teilen der Bevölkerung das Bewusstsein für intakte Gewässer, die den Fischen und der ganzen Flora und Fauna Lebensgrundlage sind. Umso dramatischer sind laut Fischereiverband die Gewässerverunreinigungen, zum Teil mit Fischsterben. «Der Blick auf den langfristigen Vergleich der letzten Jahre zeigt, dass es keine Entwarnung gibt, sondern dass die  Gewässerverunreinigungen für die Fischer eine konstante Sorge bleiben.»

 

Schwalbe macht(e) noch keinen Sommer

Im Vergleich zu 2017 sind die Gewässerverunreinigungen und Fischsterben 2018 um satte 34 Prozent angestiegen. So erfreulich das Statistikjahr 2017 gewesen ist, hat sich leider bewahrheitet, was der Fischereiverband vor einem Jahr kommentiert hatte: «Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.» Die Zahlen 2018 liegen auf hohem «Normalniveau, mehr noch, über dem Schnitt der Vorjahre». Auffallend ist im Vergleich zu den letzten Jahren indes, dass die Gewässerverunreinigungen der Landwirtschaft abgenommen und jene beim Gewerbe zugenommen haben, was auf die hohe Bautätigkeit der letzten Jahre zurückzuführen ist.

Unbefriedigend ist für den Fischereiverband an der Statistik die hohe Zahl von Unfällen in der Rubrik «Diverses».

 

Alle müssen sich anstrengen

Konstant ist nicht nur die Sorge um die ungebrochen zu hohe Zahl an Gewässerverunreinigungen. Konstant ist auch die Notwendigkeit, dass alle involvierten Kreise zusammenarbeiten müssen, um die Sensibilität für die Gefahr von Unfällen zu erhöhen. Der Fischereiverband ist in diesem Sinne gerne Partner der Landwirtschaft, des Gewerbes und der Gemeinden.



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