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Strenge Grenzwerte stärken den Gewässerschutz - aber nicht genug!

Strenge Grenzwerte stärken den Gewässerschutz - aber nicht genug!
Bern, 18.02.2020 - Pestizide und andere Mikroverunreinigungen können das Trinkwasser verunreinigen und die Lebewesen im Wasser schädigen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) will die Gewässer besser schützen. Es hat dazu die Gewässerschutzverordnung angepasst. Wie bisher dürfen Pestizide in allen Bächen, Flüssen und Seen, aus denen Trinkwasser gewonnen wird, den Grenzwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter nicht überschreiten. Für 12 Pestizide, die für Wasserlebewesen besonders problematisch sind, führt die Verordnung zusätzlich strengere Grenzwerte ein. Erstmals werden auch für drei Arzneimittel Grenzwerte festgelegt. Die revidierte Gewässerschutzverordnung tritt am 1. April 2020 in Kraft.


Gewässerverunreinigungen

Erneut haben die Gewässerverunreinigungen im Kanton Luzern um 6 Prozent zugenommen. „Zu viel“, schreibt der Fischereiverband Kanton Luzern. „Die Quote muss endlich sinken“, so Präsident Markus Fischer.


30.01.2020 Präsidentenhöck 2020

30.01.2020 Präsidentenhöck 2020
Ende Januar fand in Horw der diesjährige Präsidentenhöck des Fischereiverbandes Kanton Luzern mit den Präsidenten der Vereine und Korporationen statt.


Fisch des Jahres 2020: Die Forelle

Fisch des Jahres 2020: Die Forelle
Ehre wem Ehre gebührt: Die Forelle ist der beliebteste Fisch der Schweiz - und einer der häufigsten. Doch er ist gefährdet, weil Lebensgrundlagen nicht mehr stimmen. Darum hat ihn der Schweizerische Fischerei-Verband SFV zum Fisch des Jahres 2020 erkoren.


Parlamentarische Initiative Rösti: Der Nationalrat versagt und riskiert viel

Parlamentarische Initiative Rösti: Der Nationalrat versagt und riskiert viel
Harsch reagiert der Schweizerische Fischerei-Verband SFV auf die Beschlussfassung zur Parlamentarischen Initiative Rösti für den faktischen Wegfall der Ausgleichsmassnahmen bei Konzessionserneuerungen von Wasserkraftwerken. SFV-Präsident Roberto Zanetti spricht von einem harten Schlag gegen den parlamentarischen Kompromiss im Gewässerschutz. Er findet die Wiederholung der Abstimmung im Nationalrat skandalös: „Das ist Abstimmungsputschismus! Wenn das Resultat nicht passt, verlangt man mit fadenscheinigen Argumenten einfach eine zweite Abstimmung. Das ist ein demokratiepolitischer Sündenfall der übleren Sorte.“


Rückstände im Trinkwasser: Zulassung für Chlorothalonil wird mit sofortiger Wirkung entzogen. Endlch!

Rückstände im Trinkwasser: Zulassung für Chlorothalonil wird mit sofortiger Wirkung entzogen. Endlch!
(sda) Das teilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Donnerstagmorgen mit. Zu hohe Chlorothalonil-Rückstände im Trinkwasser hatten im Sommer für Schlagzeilen gesorgt. Der Bund leitete daraufhin ein Verfahren zum Verbot des Fungizids ein.


Leere Wahlversprechen: FDP und CVP stimmen gegen die Unterstützung der Kantone bei Revitalisierungen.

Leere Wahlversprechen: FDP und CVP stimmen gegen die Unterstützung der Kantone bei Revitalisierungen.
Anders als vor den Wahlen angekündigt sind FDP und CVP nicht bereit, sich für eine bessere Umweltpolitik einzusetzen. Im Nationalrat verweigern sie den Kantonen zusätzliche Gelder für Revitalisierungsprojekte.


Ständerat gegen Lockerung des Gewässerschutzes

(sda, Bern 5.12.2019) Der Ständerat ist dagegen, den Gewässerschutz zu Gunsten der Wasserkraft aufzuweichen. Er hat am Donnerstag eine Standesinitiative des Kantons Wallis mit dieser Forderung abgelehnt.


Ständerat schafft Rechtssicherheit für die Wasserwirtschaft - und entscheidet gegen die Interessen der Umwelt.

Parlamentarische Initiative Rösti Albert (16.452). Ausbau der Wasserkraft zur Stromerzeugung und Stromspeicherung. Anpassung der Umweltverträglichkeitsprüfung.


Zulassungsbehörden für Pestizide geraten in die Kritik

Bern, 21.11.2019 - Die Ergebnisse der externen Evaluation des Zulassungsverfahrens von Pflanzenschutzmitteln liegen vor. Der Steuerungsausschuss Chemikalien und Pflanzenschutzmittel hat vom Schlussbericht Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Eine Arbeitsgruppe wird nun die Resultate vertieft prüfen und ein Konzept zur Umsetzung ausarbeiten.




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